Regenerationsmaßnahmen

Wie Wärmeanwendungen wirken

31.12.00 (meome) Wenn ein langer Dauerlauf den nächsten ablöst und der Körper schon manchmal unter der großen Ausdauerleistung müde wird, ist Regeneration angesagt. Die folgenden Tipps sollen Ihnen Anregungen geben, was Sie im Anschluss an das Training praktisch tun können, um dem Körper rasche und intensive Erholung zu ermöglichen. Ziel ist es, sich nach dem Training und im normalen Alltagsleben wohler zu fühlen, die Verletzungsanfälligkeit bei hohen körperlichen Belastungen zu senken und letztendlich leistungsfähiger zu sein. Eine gute Regenerationsmöglichkeit bieten Wärmeanwendungen:

1.) Entspannungsduschen: Die entspannende Wirkung der heißen Dusche nach dem Training sind wohl jedem Sportler bekannt. Für manche gehören sie sogar zum Höhepunkt des Trainings. Wer die heiße Dusche nach dem Training derart kultiviert, verhilft Körper und Geist zu einer gründlichen Entspannung. Im Anschluss an die heiße Dusche können Sie zusätzlich Wechselduschen (heiß und kalt) durchführen. Diese besitzen eine anregende Wirkung und dienen der Erhöhung der Widerstandskraft gegen Infektionen. In den Wintermonaten ja nicht unbedingt schädlich...

2.) Entmüdungsbäder: Die durchdringende Wärme der Bäder hilft dabei, Psyche und Körper zu entspannen und Schmerzen (Muskelschmerzen) zu lindern. Das Bad sollte 36 bis 38 Grad betragen und rund 20 Minuten andauern. Im Anschluss sollten Sie den Körper warm einpacken und mindestens 30 Minuten ruhen. Nach diesen Maßnahmen geht man erfrischt hervor.

3.) Fangopackungen und Moorbäder: Hierbei handelt es sich um Wärmebehandlungen, die eine örtliche und allgemeine Entspannung bewirken. Weil die feuchte Masse auf der Haut langsam trocknet und sich zusammenzieht, werden physikalische Reize an Haut, Gewebe und Muskulatur abgegeben. Sie üben, ähnlich einer Massage, Wärmeeffekte aus und beruhigen die Muskulatur. Auf diese Weise werden die Muskeln rückaktiviert. Fangopackungen und Moorbäder können auch zu Hause durchgeführt werden.

4.) Sauna: Wer regelmäßig sauniert, fördert die Entspannungsfähigkeit des Körpers, aktiviert sein Immunsystem und verbessert die Dehnbarkeit der Muskeln und die Gelenkbeweglichkeit. Ein Saunabesuch kann aus 3 bis 4 Durchgängen mit je 8 bis 16 Minuten bestehen. Nach jedem Durchgang ist Frischluft und kaltes Wasser sehr günstig. Danach sollte unbedingt eine Erholungsphase im Ruheraum folgen. Wichtig: Der durch Schwitzen hervorgerufene Flüssigkeitsverlust ist unbedingt durch isotonische Getränke wieder auszugleichen. (Quelle: www.meome.de )

 
von Sebastian Resch (Leichtathletik-Experte www.meome.de )
 

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