Ein
"Biergarten-Rekord"
von 5,20 Metern hier in Nürnberg. Wie fällt Ihr Fazit des Showwettkampfs aus?
Tim
Lobinger:
Ich bin froh, dass ich endlich die Reklame für die Leichtathletik in
Süddeutschland in Angriff nehmen konnte. Bis zur Europameisterschaft in
München im nächsten Jahr ist es nicht mehr soweit. Wir haben noch zweimal das
LIVE-Meeting bis dahin, deshalb muss schon etwas passieren. Es freut mich, dass ich mich erstmals hier in der Heimat zur Schau stellen konnte.
Ich ärgere mich, dass es nicht so gut geklappt hat, aber es war wirklich nur
eine Demonstration und kein Wettkampf.
Hatten
Sie ein gewisses Ziel, mit dem Sie hier angetreten sind?
Tim Lobinger:
Wir hatten versucht, mehr als zwei Springer zu bekommen, damit wir wirklich
einen Wettkampf machen können. Ich wäre gerne 5,60 Meter gesprungen, aber nur
zu zweit und mit den kurzen Abständen zwischen den Sprüngen, ist das fast
unmöglich. 5,40 Meter hätten es schon sein müssen, aber es ist ja der 1. Mai.
Was
unterscheidet ein Springen in einem Biergarten wie hier von einem
Marktplatzspringen, bei dem es doch oft höher hinausgeht?
Tim
Lobinger:
Springen wie in Hof oder in Köln sind ganz anders, weil dort der Steg auf
festem Beton steht. Das heißt, er ist, obwohl er federt, trotzdem viel härter.
Hier steht er auf Kies und deshalb wippt er noch mehr.