Wörrstadt-Interview mit Inga Babakova

"Fühle mich hier wie zuhause"

Weltmeisterin hat Bergqvist und Storbeck-Cloete auf der Rechnung

27.05.2001 (fc) Inga Babakova drückte dem Hochsprung-Meeting in Wörrstadt ihren Stempel auf. 2,01 Meter bedeuteten Weltjahresbestleistung. Ohne Fehlversuch hatte sie ihre Serie bestritten, bis 2,06 Meter dann doch zu hoch waren. Die ukrainische Weltmeisterin stand uns nachher zum Sieger-Interview zur Verfügung.

Inga, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer tollen Leistung in Wörrstadt. Wie fällt Ihr Kommentar dazu aus?

Inga Babakova:
Ich bin sehr glücklich. Das war mein bestes Resultat seit meiner Schwangerschaft und es war ein guter Wettkampf für mich. Bisher ist es eine tolle Saison. Ich habe mich heute an meine früheren Sprünge erinnert und wollte die 2,06 Meter so angehen. Es sieht gut aus im Moment und ich bin mit meinen Wettkämpfen sehr zufrieden.

Was ist nun nach den 2,01 Metern das nächste Ziel?

Inga Babakova:
Man muss nun sehen, wie das Training in der nächsten Zeit läuft. Das steht zunächst im Vordergrund. Deshalb will ich mich da momentan nicht festlegen.

Welche Konkurrentinnen schätzen Sie auf dem Weg zur Titelverteidigung bei der WM am stärksten ein?

Inga Babakova:
Kajsa Bergqvist muss man immer auf der Rechnung haben. Sie springt sehr gut, ich weiß aber nicht, in welcher Form sie sich momentan befindet. Sie ist aber eine gute Konkurrentin. Hestrie Storbeck-Cloete hat auch in Qatar schon einen sehr guten Eindruck gemacht. Sie muss man genauso beachten.

Was sagen Sie zur Stimmung und zur Atmosphäre hier in Wörrstadt?

Inga Babakova:
Die Zuschauer haben wir sehr geholfen und mich unterstützt. Es ist sehr schön hier. Ich fühle mich wie zuhause. Dafür bedanke ich mich.

 

 

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