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Weltmeisterschaft in Edmonton

Die WM-Splitter von Edmonton

Yegorova siegt - Mikitenko Fünfte

Irina Mikitenko lief auf den 5000 Metern ein gutes Rennen und zeigte mit einem fünften Platz in 15:13,93 Minuten erneut, dass sie über diese Strecke zur absoluten Weltspitze gehört. Alle Proteste und Drohungen hatten nichts genutzt. Die im Juli in Paris positiv auf EPO getestete Olga Yegorova bekam ihr Startrecht vom Weltverband und setzte sich in 15:03,39 Minuten durch, was sicherlich die Diskussionen um ihren Start neu anheizt. Die Spanierin Marta Dominguez überraschte als Zweite (15:10,77 min) vor der schnellsten Afrikanerin Ayelech Worku (15:10,77 min). "Ich bin froh über meinen fünften Platz", meinte eine zufriedene Irina Mikitenko. Ihr Kommentar zu dem Start von Yegorova fiel kritisch aus: "Das ist sehr traurig. Wir sind hier bei einer Welt- und keiner Kreismeisterschaft. Sie war gedopt. Das ist ein schlechtes Beispiel für die Jugend."  

4x400-Meter-Staffeln erreichen das Finale

Florence Ekpo-Umoh ging als Startläuferin über 4x400 Meter der Frauen auf die Strecke und lief ein kontrolliertes Rennen, so dass sie als Zweite den Stab übergeben konnte. Die Britinnen übernahmen dann vor Shanta Ghosh die Führung. Die Rehlingerin griff jedoch auf der Zielgerade noch einmal an und schickte Claudia Marx als Erste auf die Strecke. So konnte Schlussläuferin Grit Breuer recht gelassen der letzten Runde entgegenblicken, auch wenn Marx ihre Führung wieder an die Britinnen verlor. Aber bereits jetzt konnte nur noch eine höhere Gewalt den Finaleinzug der DLV-Formation verhindern. Grit Breuer überholte auf der Zielgerade sogar noch Donna Fraser und lief den ersten Platz mit einer Zeit von 3:26,81 Minuten nach Hause. 

Bei den Männern sollte Silbermedaillengewinner Ingo Schultz den Grundstein legen und er kam mit Abstand als Führender zum ersten Wechsel. So ging Ruwen Faller mit deutlichem Vorsprung auf die zweite Runde, wurde aber bald von Andrew Pierce (USA) einkassiert. An zweiter Stelle ging Marc-Alexander Scheer auf die Strecke und er übergab Schulter an Schulter mit Spanien an Lars Figura. Während die USA einsam ihre Kreise zogen, konnte der Dortmunder zwar den Spoanier Reina unter Kontrolle halten, hatte dem Briten Mark Richardson jedoch nicht mehr die entscheidenden Reserven entgegenzusetzen. So musste die deutsche Formation hoffen, mit der Zeit von 3:00,96 Minuten in das Finale zu kommen. 

12. August 2001

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