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Weltmeisterschaft in Edmonton

Die WM-Splitter von Edmonton

Rollen vertauscht - Gebreselassie interviewt Journalisten

Am Freitagvormittag nutzten einige Journalisten die Möglichkeit, selbst einmal auf der Bahn des Commonwealth Stadium in Edmonton zu laufen und sich einmal den Eindruck eines Athleten zu verschaffen. Danach durchschritten sie auch die Mixed Zone und mussten sich im Interviewzelt teilweise den Fragen des Olympiasiegers Haile Gebreselassie stellen. Mit Sergio Heredia blieb ein Spanier unter zwei Minuten (1:57,61 min), der bis vor drei Jahren mit 1500-Meter-Läufer Reyes Estevez und Olympiasieger Fermin Cacho zusammen trainierte. Schnellster Deutscher war Freelancer Jürgen Kolarzik in 2:18,94 Minuten. Für das beste Outfit wurde Manfred Steffny vom Laufmagazin "Spiridion" ausgezeichnet.

Raymond Hecht hakt als erster Werfer die Qualifikation ab

Raymond Hecht hielt sich nicht lange mit der Qualifikation auf. Als erster Werfer überhaupt knackte er mit 84,90 Metern die für den direkten Finaleinzug geforderten 84 Meter und durfte zusammen mit Kostas Gatsioudis (87,81 m) vorzeitig die Anlage wieder verlassen. "Ich fühle mich sehr gut", sagte der Magdeburger, "das Gröbste ist erst mal geschafft. Alles andere wird sich am Sonntag entscheiden."

Zwei Dopingfälle bestätigt - Athletinnen suspendiert

Der Weltverband hat Ana Mirela Termure (ROM) und Natalya Sologub (BLR) nach positiven A- und B-Proben auf Norandrosteron suspendiert. Termure wurde Zehnte in der Speerwurf-Qualifikation, Sologub stand im Halbfinale über 400 Meter.

Ivonne Teichmann kämpft sich ins Finale über 800 Meter

"Nils Schumann konnte auch gewinnen", lacht eine zufriedene Ivonne Teichmann nach ihrem Einzug in das WM-Finale über 800 Meter (2:02,16 min) hinsichtlich ihrer Chancen dort. Nachdem sie sich zwischenzeitlich am Ende des Feldes wiedergefunden hatte, kämpfte sie sich auf den letzten 150 Metern noch auf den vierten Rang, der zum direkten Einzug genügte. An der Spitze liess sich Mitfavoritin Stephanie Graf (AUT; 2:01,24 min) den Halbfinalsieg nicht nehmen. Im zweiten Rennen blieben mit Maria Mutola (1:59,47 min) und Laetitia Vriesde (1:59,58 min) zwei Läuferinnen unter zwei Minuten.

11. August 2001

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