|
Weltmeisterschaft in Edmonton Kein Edelmetall für DLV-Stabis Stolle als bester Deutscher Vierter - Markov siegt mit 6,05 Meter
Bereits bei der Einstiegshöhe von 5,50 Metern strapazierte Michael Stolle nicht nur seine Nerven, sondern verspielte dort auch seine Medaille. Erst mit dem dritten Satz meisterte er diese Höhe. Richard Spiegelburg hatte sich keine Blöße gegeben und bereits mit dem ersten Sprung die Latte genommen. Danny Ecker stieg bei 5,65 Metern ein und hatte mit dieser Höhe ebenso wenig ein Problem wie seine beiden Vereinskollegen. Das selbe Bild bei 5,75 Metern, die Ecker ausließ. Die entscheidende Phase des Wettkampfs wurde
schließlich bei 5,85 eingeläutet. Zehn Springer waren noch im Rennen und
Alexander Averbukh kam als einziger des ersten Durchgangs drüber.
Olympiasieger Nick Hysong legte mit seinem zweiten Sprung nach und zur
Freude seines Trainers Jörn Elberding ließ sich auch Michael Stolle auf
kein weiteres Zitterspiel ein und stellte eine neue Saisonbestleistung auf. Für Danny Ecker und Richard Spiegelburg
war hier Endstation, während der Fünf Athleten gingen die 5,90 Meter an - und nur einer übersprang diese Höhe. Der Australier Dimitri Markov sicherte sich mit diesem Satz den Titel und machte bei 5,95 noch einmal Zwischenstation. Der Israeli Alexander Averbukh hatte gepokert, ging mit zwei verbleibenden Versuchen auf diese Höhe, konnte die Latte allerdings nicht überqueren. Er musste mit Silber Vorlieb nehmen. Bronze ging an Olympiasieger Nick Hysong. Damit waren zwar die Medaillen verteilt, der Wettkampf jedoch noch längst nicht beendet. Denn Markov hatte noch eine Überraschung parat: Im zweiten Versuch katapultierte er sich über 6,05 Meter, was neuen Ozeanienrekord bedeutete. Das Leichtathletik-Online-Magazin ist vor Ort und berichtet für Sie direkt aus Edmonton!
|
|