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Weltmeisterschaft in Edmonton

Volunteers in ganz Edmonton

5000 Freiwillige übernehmen Kleinstarbeit bei WM

02.08.01 (fc) "Das ist sehr interessant für mich. Immerhin war ich noch nie in Übersee", sagt Bert, einer der 5000 Volunteers, die sich als Helfer für die Weltmeisterschaft in Edmonton gemeldet haben. Sie sind zuständig für die Feinarbeit, damit unverzichtbar für die ganze Veranstaltung und sind nun für vierzehn Tage inmitten der großen Welt der Leichtathletik.

Bert ist um die 50, gut gebaut und sein erster Tag als Volunteer neigt sich dem Ende. Er hat ihn damit verbracht, Athleten, Offizielle, Journalisten und alles, was sonst noch so nach und nach in Edmonton eintrudelt, nach der Akkreditierung in die Hotels zu bringen. Er hat Gefallen daran, die unterschiedlichsten Landleute zu chauffieren und horcht sie gerne ein bisschen aus, um mehr von der großen weiten Welt außerhalb der Grenzen Nordamerikas zu erfahren. "Ich hatte auch schon Leute aus Kenia", erzählt er stolz und hofft, schon bald einen richtig bekannten Athleten fahren zu dürfen. Vor allem, wenn der Run am Flughafen abebbt. "Dann werde ich auch zwischen den Hotels und dem Stadion unterwegs sein. Wir fahren die Leute überall hin."

Bert hat die große Leichtathletik bisher nur am Fernseher verfolgt und ist jetzt hautnah dabei. Mittendrin sozusagen. Die großen Stars sind ihm ein Begriff. Ob er einen deutschen Athleten kennt? Bert kommt ins Grübeln. "Es gab schon ein paar Leute, die in den letzten Jahren auch Medaillen geholt haben", erinnert er sich vage. Der Name Heike Drechsler hilft ihm auf die Sprünge: "Oh natürlich." Die einheimischen Stars wie Donovan Bailey sind ihm da schon eher ein Begriff. Aber auf die Frage, wer für Kanada bei dieser WM eine Medaille holen soll, hat auch er keine Antwort.

Bert ist sichtlich stolz auf seine Aufgabe und freut sich, die Weltmeisterschaft in seiner Stadt erleben zu dürfen. Diese Begeisterung ist bei allen Volunteers, die in Edmonton vom Flughafen bis zum Stadion für alle Fragen und Probleme zur Verfügung stehen, zu spüren.

Ohne sie wäre ein Event dieser Größenordnung nicht durchzuführen. 5000 Helfer, die eine WM in Edmonton erst möglich machen und auf die in den nächsten 14 Tagen noch sehr viel Arbeit wartet.

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