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Weltmeisterschaft in Edmonton

Hockeyhero Wayne Gretzky zu Gast

Früherer NHL-Superstar kehrte nach Edmonton zurück

06.08.01 (fc) 74 talentierte Jugendliche, die für einen Athletics Award ausgewählt worden waren, besuchten heute die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Edmonton. Damit nicht genug. Mit Eishockeylegende Wayne Gretzky und Sprinter Donovan Bailey trafen sie zwei absolute Superstars und Vorbilder des kanadischen Sports.

Gretzky ist ein absoluter Hero in Kanada und ganz besonders in Edmonton, wo er früher selbst für die legendären Oilers auf dem Eis stand und die gesamte Stadt mit seinen Kabinettstückchen in Verzücken versetzte. Als besonderes Highlight hat man hier das Jahr 1981 in Erinnerung, als man im Stanley-Cup-Finale die Rivalen der Montreal Canadiens bezwingen konnte.

Nun kehrte der in Kalifornien lebende Superstar in seine einstige Heimat zurück und wurde von den sportbegeisterten Schülern in Empfang genommen. Er kam in sommerlichen Klamotten gemeinsam mit seinen beiden Sohnen Ty und Trevor. Die WM hatten sie vorher bereits gemeinsam im Fernsehen verfolgt. "Man kann sich nicht vorstellen, wie hart es ist, bis man das Niveau eines Donovan Bailey erreicht hat", meinte Gretzky, der selbst bis zum Alter von 14 Jahren davon träumte, eines Tages bei den Olympischen Spielen unter zehn Sekunden über 100 Meter zu laufen. Dann brachte ihn aber ein Freund dazu, die Eishockeykarriere professionell anzugreifen und zum Glück für das Heimatland des Eishockeys und die Edmonton Oilers folgte er diesem Ratschlag.

Als bedeutend stellte Gretzky in seiner Rede an die Talente, die mit Fotokameras in der Hand vor ihm auf dem Boden saßen und gespannt lauschten, heraus, wie wichtig auch die Unterstützung der Eltern sei, um es im Spitzensport nach oben zu schaffen. "Ich hatte einen wunderbaren Vater, der in Kanada ja noch berühmter ist als ich. Er stand immer zu einhundert Prozent hinter mir."

Wayne Gretzky freute sich, dass die Leichtathletik-Titelkämpfe erstmals überhaupt in Nordamerika nun ausgerechnet in Edmonton stattfinden: "Das ist eine der größten Sportstädte. Es ist toll, dass es gelungen ist, die WM hierher zu holen." Er verbrachte noch etwas Zeit mit der 74-köpfigen Gruppe und wandte sich dann den Wettkämpfen zu, um später die Siegerin über 100 Meter zu ehren.

Zuvor hatte Donovan Bailey bereits die offiziellen Redner mit einer emotionalen Ansprache aus dem Stegreif in den Schatten gestellt: "Ich wollte zuhause in Edmonton meine Karriere beenden, weil Kanada in meinem Herzen die Nummer eins ist."

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