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Weltmeisterschaft in Edmonton

44,66 Sekunden von Ingo Schultz

Dortmunder läuft schnellste Vorlaufzeit: "Das war ein Killerding"

06.08.01 (fc) Wow! Was für ein Auftritt von Ingo Schultz. In 44,66 Sekunden stürmte er im wahrsten Sinne des Wortes in das Finale über 400 Meter. Ganz nebenbei war es nicht nur die schnellste Zeit aus den drei Halbfinalläufen, sondern vor allem auch die erste Zeit eines Deutschen unter 45 Sekunden seit zwölf Jahren!

Mit Bahn vier hatte der Dortmunder eine günstige Auslosung erwischt und mit dem Jamaikaner Michael McDonald einen der haushohen Favoriten vor ihm. Mit dieser guten Orientierung hielt er den Abstand konstant und als McDonald nach rund zweihundert Meter verletzt ausschied, war der Weg frei für den Deutschen. Auf der Zielgerade war er nicht mehr zu bremsen und er lief mit der Bombenzeit von 44,66 Sekunden klar vor dem Polen Robert Mackowiak (44,84 sec) ein. "Das war ein Killerding", strahlte er nach dem Lauf, als ihn sein Trainer Jürgen Krempin beglückwünschte!

Die beiden anderen Halbfinals waren nicht schneller. Dort gewannen Avard Moncur (44,89 sec) und Greg Haughton (44,83 sec).

Das Leichtathletik-Online-Magazin ist vor Ort und berichtet für Sie direkt aus Edmonton!

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