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Weltmeisterschaft in Edmonton

Pech bei Heike Meissner

Viertelmeilerinnen alle in der nächsten Runde

05.08.01 (fc) Es war nicht der Tag der Chemnitzerin Heike Meissner. Vor der achten Hürde kam sie aus dem Rhythmus und verspielte dort die Halbfinalteilnahme. Erfolgreicher gestalteten die 400-Meter-Läuferinnen Grit Breuer, Florence Ekpo-Umoh und Claudia Marx ihre Vorläufe.

Die einzige deutsche Hürdenläuferin Heike Meissner war bereits am frühen Sonntagvormittag kanadischer Zeit der Pechvogel. Sie kam vor der achten Hürde aus dem Rhythmus und verlor dort die Zeit, die ihr am Ende zum Erreichen der nächsten Runde fehlte. In 56,79 Sekunden kam sie für die Zeitschnellsten als Vierte ihres Vorlaufs nicht mehr in Betracht. "Ich weiss auch nicht, was los war. Das ist nicht zu erklären und sehr enttäuschend", meinte sie nach ihrem missglückten Rennen. Die Siege in den Vorläufen gingen an die Favoritinnen Nezha Bidouane (54,55 sec), Yulia Nosova (54,43 sec), Sandra Glover (55,38 sec) und Deon Hemmings (55,39 sec). Bereits jetzt kündigt sich ein spannendes Finale an.

Besser lief es für die deutschen Läuferinnen auf den flachen 400 Metern. Die Berlinerin Claudia Marx ging offensiv an, hängte sich an die vor ihr laufende Amerikanerin Michelle Collins (51,26 sec) und erreichte als Dritte in 52,03 Sekunden die nächste Runde. "Ich musste schnell angehen, aber auf den letzten Metern ging es noch", meinte Marx. Ebenfalls auf dem dritten Platz kam Florence Ekpo-Umoh in 51,77 Sekunden ins Ziel. Von der ungünstigen Bahn acht ("Ich musste einfach rennen") gestaltete Grit Breuer ihr Rennen souverän. Von beginn an ließ sie keine Zweifel an ihrer starken Form aufkommen und siegte in 50,71 Sekunden, der schnellsten Zeit aller Vorläufe.

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