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Weltmeisterschaft in Edmonton

Ausrufezeichen von den Sprintern

Bereits in den Zwischenläufen fünf Athleten unter zehn Sekunden

05.08.01 (fc) Das 100-Meter-Finale der Männer am Sonntag verspricht bereits jetzt große Spannung. Fünf Sprinter blieben in den Zwischenläufen bereits unter zehn Sekunden und demonstrierten geschlossen Lockerheit. Maurice Greene war standesgemäß mit 9,88 Sekunden der Schnellste. Für Aufsehen sorgte aber auch der junge Brite Mark Lewis-Francis mit einem neuen Junioren-Weltrekord von 9,97 Sekunden.

Ein Raunen ging durch das Commonwealth Stadium, als das erste Viertelfinale über 100 Meter Tim Montgomery in 9,92 Sekunden gewann. Locker und ohne große Mühe hatte er diese Weltklassezeit auf die Anzeigetafel gebracht. In vergleichbarer Manier lief der Titelverteidiger Maurice Greene Minuten später noch vier Hundertstel schneller und zeigte Ato Boldon (10,06 sec) und Donovan Bailey (10,11 sec) die Fersen.

Tim Goebel war ein bisschen enttäuscht nach seinem achten Platz in 10,31 Sekunden: "Heute war nicht mein Tag. Ich glaube, ich hatte das im Schnitt schnellste Viertelfinale erwischt. Ich kann einigermaßen zufrieden sein. Ich habe hier viel gelernt." Vor allem der junge Brite Mark Lewis-Francis glänzte in Goebels Lauf mit einem neuen Junioren-Weltrekord von 9,97 Sekunden. 

Mit der selben Zeit bestätigte dessen Landsmann Dwain Chambers seine Medaillenambitionen. Auch im fünften und letzten Zwischenlauf gab es durch Bernard Williams mit 9,95 Sekunden noch eine Topzeit.

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