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Weltmeisterschaft in Edmonton

US-Doppelsieg im Kugelstoßen

Steffi Nerius mit Minimalaufwand ins Speerwurf-Finale

05.08.01 (fc) John Godina entschied das Kugelstoßen der Männer bereits im ersten Durchgang für sich. Seine 21,87 Meter waren für die Konkurrenz an diesem Tag eine Nummer zu gross. Die weiteren Medaillen gingen an Adam Nelson (USA) und Arsi Harju (FIN). Für einen Lichtblick im deutschen Werferlager sorgte Steffi Nerius, die sich mit dem ersten Versuch direkt für das Finale am Montag qualifizierte.

John Godina hatte mit 21,87 Metern bereits im ersten Versuch für mehr als nur einen Richtwert gesorgt und bestätigte diese Weite auch im zweiten Durchgang (21,80 m). Die anderen Kugelstoßer kämpften gegen die 21er Marke an und Godinas Landsmann Adam Nelson war mit 21,24 Metern der Erste, der sie knackte. An die dritte Stelle hatte sich der Olympiasieger Arsi Harju (20,83 m) gesetzt. Daran änderte sich auch bis zum Ende des Wettkampfs nichts mehr, so dass Godina und Nelson gemeinsam auf die Ehrenrunde gingen.

Mit Minimalaufwand erreichte die deutsche Speerwerferin Steffi Nerius das Finale. "Das hatte ich mir so vorgestellt", lachte sie danach. 61,90 Meter reichten für die direkte Qualifikation und die Leverkusenerin konnte unmittelbar danach ihre Sachen wieder einpacken. Dabei hatte sie beim Einwerfen noch gar kein so gutes Feeling: "Ich hatte erst das Gefühl, es geht gar nichts." Auch der angeschlagene Ellenbogen machte sich beim Einwerfen noch stark bemerkbar. "Es war ein komischer Wettkampf", zog Nerius ihr Fazit. Die größten Weiten in den beiden Qualifikationsgruppen erzielten die Weltrekordhalterin Osleidys Menendez (64,39 m) und die Tschechin Nikola Tomeckova (65,71 m), die einen neuen Landesrekord erzielte.

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