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Weltmeisterschaft in Edmonton

Die internationalen WM-Splitter

Glenroy Gilbert trägt Flagge des Gastgeberlandes

"Ich war geschockt und noch gar nicht richtig wach", zeigte sich der kanadische Sprinter Glenroy Gilbert völlig überrascht von der Nachricht bei der morgendlichen Teamsitzung, dass er bei der Eröffnungsfeier die Fahne des Gastgeberlandes tragen darf. Gilbert zählt zu den erfahrensten Athleten im Team und hatte auch Anteil an den großen Staffelerfolgen bei den Olympischen Spielen in Atlanta und den Weltmeisterschaften in Göteborg und Athen.

Selbstbewusster Andre Bucher verwundert über Verzicht Borzakovskys

"Ich kann nicht verstehen, warum Yuri Borzakovsky hier nicht läuft", ist der Schweizer 800-Meter-Star Andre Bucher verwundert über die Entscheidung des jungen Russen, der zweifelsfrei zum Favoritenkreis gezählt hätte. Bucher glaubt, dass es sechs oder sieben Konkurrenten gibt, die genauso schnell wie er laufen können. Seine Bestzeit von 1:42,90 Minuten stellte er in diesem Jahr in Monaco auf. Damit hat er auch großes Selbstvertrauen getankt und sieht sich in wesentlich stärkerer Verfassung als im Vorjahr. "Ich habe im letzten Winter an meiner Schnelligkeit gearbeitet. In Monaco habe ich die Basis für meinen Landesrekord auf der letzten Runde gelegt. Das wäre im vergangenen Jahr nicht möglich gewesen."

Staffelentscheidungen im US-Team erst nach den Einzelstarts

Frauen-Headcoach J.J. Clark wird erst nach den Einzelstarts darüber entscheiden, wie die US-Staffeln besetzt werden. Damit ist weiterhin offen, ob Marion Jones, die im Staffelcamp fehlte, zum Einsatz kommt. Seit den Trials haben der Trainer und die Olympiasiegerin nicht mehr miteinander gesprochen. Die Teilnahme am Camp, die Leistung in Edmonton und die Fitness sind die wichtigsten Kriterien für die Auswahl der Läuferinnen. Clark blickt insgesamt optimistisch auf die Weltmeisterschaft: "Wir haben ein traditionell starkes Team und bis jetzt ist alles gut verlaufen."

Nike gibt nach verunglückter Pressekonferenz Erklärung ab

Für Aufsehen sorgte in Edmonton eine Nike-Pressekonferenz mit einigen internationalen Top-Athleten, die vor dem Hintergrund der Eröffnung eines Leichtathletik-Parks, in dem Kinder sich während der Weltmeisterschaft in Edmonton selbst in einigen Leichtathletik-Disziplinen ausprobieren sollen, stattfand. Grund dafür war, dass Fragen zum Thema Doping von offizieller Seite unterbunden wurden. Dazu hat das Unternehmen nun eine Stellungnahme abgegeben: "Während dieses Presse-Events wurden Fragen nach dem Gebrauch von leistungssteigernden Substanzen in der Leichtathletik gestellt. John Capriotti hat diese Fragen zurückgewiesen, da er sie als für das Event unangemessen ansah." Außerdem positioniert man sich darin klar gegen Doping: "Nike toleriert keine Anwendung von verbotenen leistungssteigernden Drogen."

Das Leichtathletik-Online-Magazin ist vor Ort und berichtet für Sie direkt aus Edmonton!

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