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Deutsch-tschechischer Aktionstag in Jena

Bundeskanzler würdigt Konzeption

Aktionstag zur Kinderleichtathletik mit Schröder ein großer Erfolg

20.08.01 (ewa) "Ich habe hier erfahren, wie vielfältig die Leichtathletik geworden ist," zeigte sich der Bundeskanzler Gerhard Schröder beim Besuch des deutsch-tschechischen Aktionstages in Jena beeindruckt. Über 600 Kinder waren zu "Kinder in der Leichtathletik" eingeladen - und erlebten einen denkwürdigen Tag. 

Neben zahlreichen früheren Jenaer Weltklasseathleten wie Ruth Fuchs, Rolf Beilschmidt, Ingrid Auerswald und Marlies Göhr würdigte Bundeskanzler Gerhard Schröder mit seinem Besuch zum Abschluss seiner Sommerreise im Osten die konzeptionelle Arbeit der DLV-Projektgruppe "Kinder in der Leichtathletik" um den Kinderbeauftragten Fred Eberle (Schwäbisch Gmünd), aber auch den Leichtathletik-Standort Jena.

Den Kindern wurde ein vielfältiges Bewegungsangebot offeriert, das den aktuellen Konzeptionen und Handreichungen "Leichtathletik in der Schule", die "Neuen Bundesjugendspielen" sowie "kids in athletics" entnommen worden war. In der insgesamt heiteren Stimmung zeigte sich Bundeskanzler Schröder selber recht locker und gut gelaunt. Er beeindruckte seine Begleiter um DLV-Präsident Clemens Prokop, DLV-Vizepräsidentin Dagmar Freitag und DLV-Vizepräsident Dieter Massin durch sein Interesse an den Inhalten. An der Station "1, 2, 3 - dann fliegt das Ding" demonstrierte der Bundeskanzler seine Wurfkünste mit dem Schweifball und dem "Heuler". Geduldig unterzog er sich gemeinsam mit Hochsprung-Weltmeister Martin Buß ("Ich hab Sie im Fernsehen gesehen, das war ja klasse", gratulierte Schröder) einem wahren Autogramm-Marathon.

Zwei Jenaer Kinder überreichten als symbolisches Erinnerungsgeschenk ("Für Teamgeist in der Leichtathletik") ein mit Widmung versehenes Staffelholz, ehe der Kanzler mit einer Welle verabschiedet wurde. "Das war heute ein wichtiger Tag für die Leichtathletik," untermauerte DLV-Präsident Clemens Prokop die positive Bilanz. "Vielleicht kommt ja irgendwann später eines der vielen Kinder wie Martin Buß als Weltmeister zurück."

"Das ist eine phantastische Veranstaltung," zeigte sich der frischgebackene Hochsprung-Weltmeister Martin Buß vom Treiben im Jenaer Ernst Abbe-Sportfeld begeistert, "solche Veranstaltungen brauchen wir als Werbung für die Leichtathletik."

von Ewald Walker

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