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U23-Europameisterschaft in Amsterdam

Mit härteren Stäben weiter nach oben

Internationaler Doppeleinsatz für Carolin Hingst steht an

Carolin Hingst09.07.01 (ewa) In nur 30 Monaten schaffte die ehemalige Turnerin Carolin Hingst den Sprung ins WM-Aufgebot des DLV für Edmonton. Mit 4,50 Meter wurde die 20jährige Nördlingerin in Stuttgart Deutsche Vizemeisterin im Stabhochsprung und geht am Wochenende bei der U23-EM in Amsterdam erstmals international an den Start. "Eine Medaille wäre schon eine tolle Sache," träumt die robuste Bajuwarin, die bei der WM unter die besten Zwölf springen will.

Carolin Hingsts Leben hat sich innerhalb von wenigen Wochen gewaltig verändert. Sie ist mit kurzem Anlauf, aber gewaltigen Höhenflügen zu einem Zugpferd in der Stabhochsprungszene geworden. In Stuttgart hat sich Carolin Hingst dann gemeinsam mit Annika Becker auf den Weg gemacht, in die großen Fußstapfen von Nicole Humbert zu treten. Das Medieninteresse ist erwacht, zahllose Anrufe sind die Folge. "Ich habe plötzlich viele Freunde," wundert sich Carolin Hingst. Am Tag nach der DM musste sie unentwegt Interviews geben. Nach dem Studio-Besuch beim Bayerischen Rundfunk war Hingst völlig am Ende.

Mit Freund und Konditionstrainer Gernot Brecht Schwachstellen beseitigt

In ihrer ersten Sportkarriere war Hingst Turnerin, zählte zu den besten Zehn in Deutschland. Mit 18 für diese Sportart zu alt, begann die aus dem Harburg bei Nördlingen stammende Bajuwarin 1998 ihre Höhenflüge mit dem Stab. "Carolin ist ungemein willensstark und kann sich quälen," so ihr Freund und Konditionstrainer Gernot Brecht, der mit dem Nördlinger Stabhochsprung-Trainer Lutz Peters ein Gespann bildet. Brecht, der 1992 mit dem Diskus (Bestleistung 61,82 Meter) Fünfter der DM war und Besitzer dreier Kraftstudios ist, hat vor allem im athletischen Bereich mit seiner Freundin gearbeitet.

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