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U23-Europameisterschaft in Amsterdam

Optimismus pur bei Katja Schötz

Cottbuser Hochspringerin schielt auf die Medaillenränge

Katja Schötz10.07.01 (fc) Ginge es alleine nach Optimismus, Unbekümmertheit und Motivation, dann würde Katja Schötz wahrscheinlich schon längst über zwei Meter springen. Auch vor der U23-Europameisterschaft in Amsterdam strahlt die 19jährige wieder eine gehörige Portion davon aus und will versuchen, mit einem guten Wettkampf in die vorderen Plätze zu springen.

"Dadurch, dass ich im Winter keine Wettkämpfe hatte, fehlt noch etwas die Erfahrung", blickt sie auf den bisherigen Saisonverlauf im Freien, den sie als "durchwachsen" bezeichnet, zurück. Zuletzt konnte sie sich etwas stabilisieren, auch wenn es bei einer Höhe von 1,84 Metern als bisherige Saisonbestleistung blieb. Das macht ihr Mut: "Ich hoffe, dass es im Amsterdam ein bisschen höher hinaus geht." 

Von ihrer Nominierung für die U23-EM war sie vor allem deshalb überrascht, weil die Höhe zu einem Platz in den Top acht der betreffenden europäischen Bestenliste reichte und sie so in das Aufgebot rutschte. Am 31. Mai hatte sie in Cottbus die 1,84 Meter zum ersten Mal in diesem Jahr überquert. Über Warstein (1,80 m) und Tettnang (1,83 m) kam sie bei den Deutschen Meisterschaften in Stuttgart mit dieser Höhe in einem insgesamt sehr mäßigen Frauen-Wettkampf auf den dritten Rang.

Kann Katja Schötz wie im letzten Jahr wieder etwas draufpacken?

Im vergangenen Jahr platzte bei Katja Schötz mitten in der Saison der Knoten. Im August stellte sie in Jena mit 1,89 Metern ihre immer noch gültige Bestleistung auf und holte sich den deutschen Juniorentitel. "Das war einfach geil", erinnert sie sich daran, "irgendwann hat alles gestimmt, dann habe ich das gemacht, was mein Trainer gesagt hat." Genau darin sieht sie derzeit noch den Knackpunkt. Nachdem Schötz die Hallensaison krankheitsbedingt auslassen musste und erst ab März wieder richtig trainieren konnte, besteht noch Aufholbedarf. "Mit meiner Sprungkraft könnte ich locker 1,90 Meter springen. Aber gerade im Hochsprung muss alles zusammenpassen. Wenn du verkehrt anläufst, fehlen gleich ein paar Zentimeter." Die Werte sind sogar im Vergleich zum letzten Jahr besser. "Wenn ein Wettkampf dabei ist, bei dem alles klappt, traue ich mir diese Höhen wieder zu." Das ist natürlich auch das Ziel für die U23-Europameisterschaft in Amsterdam, bei der sie am kommenden Freitag und Samstag im Einsatz ist. "Ich will versuchen, eine Medaille zu machen. Ich glaube, dass ich dafür 1,88 Meter und alles im ersten Versuch springen müsste." 

 

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