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Hallen-Meeting in Gent

Und wieder Svetlana Feofanova!

Kenianer Mark Bett läuft Weltbestleistung über 10.000 Meter

Svetlana Feofanova10.02.02 (fc) Sie springt, sie fliegt und sie steigert den Stabhochsprung-Weltrekord derzeit scheibchenweise innerhalb von wenigen Tagen. Die Russin Svetlana Feofanova setzte beim Hallen-Meeting in Gent mit 4,73 Metern fort, was sie vor acht Tagen in Stuttgart angefangen und bereits Mitte der Woche in Stockholm weitergeführt hatte. Eine zweite Weltbestleistung ging auf das Konto des Kenianers Mark Bett, der die in der Halle selten gelaufenen 10.000 Meter in 27:50,29 Minuten zurücklegte.

Svetlana Feofanova ist im Begriff, der Weltmeisterin und Olympiasiegerin Stacy Dragila, die am Mittwoch eine Niederlage im direkten Duell hinnehmen musste, den Rang abzulaufen. In Gent war sie konkurrenzlos, der zweite Platz ging mit im Vergleich zur Russin fast schon bescheidenen 4,33 Metern an die Chinesin Gao Shuying. Mit diesem Unterschied von 40 Zentimetern sprang die 21jährige praktisch in einer anderen Liga: "Ich hatte heute mit dem Rekord spekuliert, aber es war nicht einfach."Mark Bett mit Emiel Puttemans

Mark Bett holt sich die Weltbestleistung
Graf verpasst Weltrekord knapp

Weitaus enger fiel die Entscheidung auf den langen 10.000 Metern aus. Nur acht Hundertstel waren der siegreiche Mark Bett, der in 27:50,29 Minuten die schnellste überhaupt in der Halle gelaufene Zeit markierte und damit die 27 Jahre alte Bestmarke von Emiel Puttemans verbesserte, und sein kenianischer Landsmann Luke Kipkosgei am Ende getrennt. Als Dritter hatte auch der Marokkaner Abderrahim Goumri (27:52,62 min) noch etwas Anschluss gehalten.

Einen Galauftritt lieferte die österreichische Vorzeigeathletin Stephanie Graf auf den 800 Metern ab. In 1:56,85 Minuten verfehlte sie den Weltrekord von Christine Wachtel nur um 45 Hundertstel, lief neben einem Landesrekord, der Weltjahresbestleistung die zweitschnellste Zeit der Geschichte über diese Hallendistanz. Als Bastian Swillims Zweite kam auch die ebenfalls stark auflaufende Slowenin Jolanda Ceplak in 1:57,18 Minuten zu einer nationalen Bestzeit. Bei den Männern bestritt der Weltmeister Andre Bucher (SUI) sein erstes Rennen des Jahres in 1:45,80 Minuten erfolgreich.

Schultz und Swillims sorgen für deutsche Siege

Von den wenigen deutschen Startern trumpften der Youngster Bastian Swillims  über 400 Meter (46,94 sec) und Vize-Weltmeister Ingo Schultz auf den 200 Metern (20,97 sec) mit den schnellsten Zeiten der Konkurrenz auf. Hürdensprinter Claude Edorh schied in 7,88 Sekunden im Vorlauf aus. Das selbe Schicksal ereilte Gabi Rockmeier über 60 Meter (7,43 sec). Die Moosburgerin nutzte aber ihre zweite Chance über 200 Meter in 23,19 Sekunden besser. Elena Herzenberg kam im Hochsprung bei einer Höhe von 1,86 Metern auf Rang sieben. Die Magdeburgerin Ivonne Teichmann hielt über 800 Meter in 2:02,53 Minuten Abstand zur Weltspitze.

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