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Deutsche Jugend-Hallen-Meisterschaften

Wer darf nach Moskau reisen?

Till Helmke visiert das Sprint-Double an

Till Helmke08.02.02 Zum dritten Mal nach 1992 und 1995 finden die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in der Hanauer August-Schärttner-Halle statt. Am kommenden Wochenende werden nicht nur 27 Deutsche Meistertitel vergeben, sondern die besten Jugendlichen erhalten zusätzlich zur Goldmedaille eine Einladung zum internationalen Jugendhallenmeeting am 23. Februar in Moskau.

Einige Athleten könnten sogar als Doppelmeister die Schärttner-Halle verlassen: Till Helmke, Hoffnungsträger des Hessischen Leichtathletik-Verbands, peilt das Double an: Über 60 Meter führt der zweifache Deutsche B-Jugendmeister vom TSV Friedberg-Fauerbach die aktuelle Jugendbestenliste mit 6,74 Sekunden deutlich an, während er sich über 200 Meter mit dem Rostocker Willi Mathiszik auseinandersetzen muss.

Mit den besten Vorleistungen im Weitsprung und über die 60 Meter Hürden reist Peter Rapp vom LAV Tübingen nach Hanau. André Pollmächer dürfte über 3.000 Meter eine Klasse für sich darstellen. Über die halb so lange Distanz wird dem Chemnitzer vor allem Titelverteidiger Martin Uhlich (SV Creaton Großengottern) das Leben schwer machen.

Im Weitsprung der Frauen tut sich zur Zeit Erstaunliches: Eine B-Jugendliche führt die Deutsche Bestenliste an. Ihre 6,39 Meter, die sie bei den Mitteldeutschen Meisterschaften in Halle erzielte, bringen Sophie Krauel (TuS Jena) natürlich in die Favoritenrolle für Hanau. Auch über die 60-Meter-Hürden ist dem Schützling von Stefan Poser eine Medaille zuzutrauen: Die deutsche B-Jugendbestleistung über diese Distanz hat sie in dieser Hallensaison bereits auf 8,37 Sekunden verbessert, über die höheren A-Jugend-Hürden rangiert sie auf Rang 2 der aktuellen Bestenliste. Als Favoritin im Hürdensprint gilt Tina Klein. Vor Jahresfrist wechselte die Abiturientin vom TV Hechingen zur MTG Mannheim. Am vergangenen Wochenende konnte sie beim Meeting in Stuttgart mit 8,39 Sekunden überzeugen.

Aus hessischer Sicht gibt auch der Hochsprung der Mädchen Anlass zur Goldhoffnungen: Anett Jambor (TV Gelnhausen) überquerte bereits 1,83 Meter und führt die Rangliste damit deutlich an.

Hochspannung versprechen die 60 Meter der weiblichen Jugend: In den Kampf um den Titel zwischen Silke Maurer (TV Wattenscheid), Kathrin Walloschek (LG Euregio) und Verena Rauch (MTG Mannheim) könnte Katja Stier vom TSV Friedberg-Fauerbach als lachende Vierte eingreifen.

Die Mädchen vom TuS Jena haben sich nicht nur für ihre Einzeldisziplinen, sondern vor allem auch für die 4 x 200-Meter-Staffel einiges vorgenommen: In der Besetzung Sylvia Krause, Sophie Krauel, Katja Demut und Patricia Polifka könnten sie vielleicht sogar den Deutschen Rekord angreifen. 

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