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Deutsche Hallen-Meisterschaften

Spannung vor Sindelfingen

Treiben sich Buschbaum und Becker zum neuen Rekord?

Yvonne Buschbaum11.02.02 (fc) Ein Blick in die aktuelle deutsche Hallen-Bestenliste zeigt es ganz deutlich und überrascht auch nicht weiter. Fünf Stabhochspringerinnen rangeln sich um die drei Startplätze für die Hallen-Europameisterschaft in Wien. Annika Becker (4,51 m) und Yvonne Buschbaum (4,52 m im Potsdamer Stern-Center, 4,50 m in Dortmund) haben sich dabei abgesetzt und werden bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften, die am 16. und 17. Februar in Sindelfingen stattfinden, als Favoriten in den spannenden Bewerb gehen.

"Das wird ein harter Wettkampf", ist sich Yvonne Buschbaum sicher. Sie bestätigt, dass Becker wohl ihre derzeit stärkste Konkurrentin ist. Nach einem Ausflug zum Hallen-Meeting in Stockholm, wo sie am Mittwoch auf dem fünften Platz landete, und ihren 4,52 Metern von Potsdam am vergangenen Wochenende gilt das Interesse nun der Vorbereitung auf die Titelkämpfe in Sindelfingen. "Man weiss nie, wie es laufen wird. Im Stabhochsprung kann einfach zuviel passieren", berichtet die Stuttgarterin, die inzwischen gemeinsam mit Annika Becker und Carolin Hingst in Mainz unter Bundestrainer Herbert Czingon, der ihr Höhen jenseits der 4,50 Meter zutraut, trainiert. "Ich will einfach nur hoch springen." In der Schleyer-Halle hatte sich Yvonne Buschbaum vergeblich am deutschen Rekord von 4,57 Meter versucht: "Das wäre der Knaller." Vielleicht ja ein Knaller, den sie sich für die Hallen-Meisterschaften in Sindelfingen aufgehoben hat.

Da möchte aber mit Annika Becker auch noch die amtierende Rekordhalterin im Freien ein Wörtchen mitsprechen. Nach einem nicht zufriedenstellenden Einstieg in die Hallensaison überzeugte sie beim Springer-Meeting in Wuppertal vor einer Woche mit 4,51 Metern und setzte sich an die Spitze der nationalen Bestenliste. Ein völlig offenes Duell, von dem beide Springerinnen profitieren könnten, zeichnet sich für die Konkurrenz in Sindelfingen bereits ab.

Frühere Hallen-Weltmeisterin Nastja Ryshich wieder im Aufwind

Nastja RyshichNoch ist das letzte Wort nicht gesprochen und ob es überhaupt zu diesem Zweikampf kommt, muss sicher erst zeigen. Denn gleich drei andere Athletinnen, die in diesem Winter bereits die DLV-Norm von 4,30 Metern, mit der man die Nominierungsvoraussetzungen für die Hallen-EM erfüllt, gemeistert haben, befinden sich in Lauerstellung. Die junge Martina Strutz, die erfahrene Christine Adams, die noch beste Erinnerungen an ihre Silbermedaille von der letzten Hallen-EM in Gent hat und in Potsdam mit 4,40 Metern Zweite hinter Buschbaum wurde, und die wieder aufstrebende frühere Hallen-Weltmeisterin Nastja Ryshich aus Zweibrücken bilden das Trio, das ebenfalls den Sprung auf das Treppchen zum Ziel hat. Erst einen Wettkampf (mit 4,15 m) absolvierte die deutsche Vize-Meisterin Carolin Hingst bislang. Auch sie hat, wie sie im letzten Sommer zeigte, das Zeug für die ganz großen Höhen.

Eine Prognose, wer in Sindelfingen die Medaillenplätze abräumen und sich damit für die Hallen-EM in Wien empfehlen wird, fällt schwer. Das Rennen der deutschen Höhenjägerinnen ist offen und wird den Zuschauern im Glaspalast pure Spannung bescheren!

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