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Deutsche Cross-Meisterschaften in Regensburg

Der Countdown tickt...

Hoffen auf Headliner Dieter Baumann und Claudia Gesell

02.02.02 (pm) Der Countdown für die Deutschen Cross-Meisterschaften tickt. Wieder in Regensburg, wieder auf dem berüchtigten Uni-Parcours stellen sich die Titelkämpfe am 9. März in einer neuen Aufmachung vor. Aus zwei Meisterschaftstagen hat der Verband einen gemacht und gleich einige Wettbewerbe mit eingeschrumpft. Man erhofft sich dadurch größere Felder in den einzelnen Läufen und wieder steigende Teilnehmerzahlen. Mit Claudia Gesell hat die derzeit einzige Weltklasseläuferin aus der Region über einen Start in ihrer Wahlheimat nachgedacht.

Warum eigentlich schon wieder Regensburg? Das wissen nur die Verantwortlichen des DLV ganz genau und so richtig geäußert haben sie sich bei den Verantwortlichen der LG Domspitzmilch dazu auch nicht. Denen bleibt nur die schwierige Aufgabe, ihr eigenes Spitzenevent vom letzten Jahr nun selbst toppen zu müssen.

Dichtgedrängtes Wettkampfprogramm

Drei Blöcke bestimmen den dichtgedrängten Wettkampftag am 9. März. Zwischen zehn und elf Uhr bestimmen zunächst alle Senioren/Innen ihre Meister/Innen. Dann ist bis 13 Uhr die Jugend dran mit jeweils nur noch einer Strecke für jede Altersklasse. Auch Luminita Zaituc kann ihre beiden Titel bei den Frauen nicht mehr verteidigen. Genau wie bei den Junioren gibt's auch hier nur noch eine Distanz im Angebot. Das Feld der Frauen werten die Juniorinnen auf, denen man aber zusätzlich noch eine eigene Wertung zubilligt. Bei den Männern hat sich mit Mittel- und Langstrecke nichts verändert.

"Nun trifft's die Richtigen", ist sich Streckenboss Kurt Ring absolut sicher. Mussten in all den Jahren vorher die Jugendlichen und Senioren die meist am zweiten Tag recht ramponierten Strecken in Kauf nehmen, werden diesmal die Könige der Langstrecke erfahren, was Cross in Regensburg heißen kann. Die leisen Hoffnungen auf ein mildes Winterende und ein Abtrocknen des schweren Wiesenparcours mögen die Regensburger Macher nicht teilen. Erstens kommt in der Domstadt um die Faschingstage traditionell meist noch viel Wasser vom Himmel und zweitens hatten die Regensburger selten ein gutes Händchen mit dem Sonnengott. Alles andere als Schlamm in reichen Mengen wäre die absolute Ausnahme.

Hoffen auf Claudia Gesell und Dieter Baumann

Trotz Hallen-EM im unmittelbaren Vorfeld hoffen die örtlichen Ausrichter auf so manch großen Namen. Erstens startet nicht jeder Star der Laufszene in der österreichischen Metropole und zweitens waren die Titelkämpfe im Gelände schon immer Garant für manch überraschenden Gast. So hat auch Claudia Gesell (TSV Bayer 04 Leverkusen), einzige derzeitige Weltklasseläuferin aus Bayern, bei einer Sportlerehrung in ihrer derzeitigen Wahlheimat Regensburg im Gespräch mit einheimischen Sportlern durchaus in Erwägung gezogen, Anfang März die Spikes zu schnüren.

Ein Schumann wird heuer sicher nicht zu erwarten sein, ein Baumann - und das ist sicher - läuft in Wien nicht, und Dieter Baumann hat schon immer gerne einmal mit dem Cross geliebäugelt. Nachdem sich der Olympiasieger von 1992 in diesem Jahr außer seinem Marathonstart in Hamburg und den beiden Hallenstarts über weitere Laufaktivitäten sehr ausweichend geäußert hat, keimt bei den Regensburgern immer noch der Funke der Hoffnung. Eins ist sicher, sie würden ihm den roten Teppich ausrollen, notfalls bis zur Autobahnausfahrt.

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