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Deutsche Hallen-Meisterschaften

Es geht um was...!

Stabhochspringer müssen in Sindelfingen die Wien-Tickets lösen

Danny Ecker01.02.02 (fc) Alle Jahre wieder. So oder ähnlich könnte man umschreiben, was die Zuschauer bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Sindelfingen am 16. und 17. Februar im Stabhochsprung der Männer erwartet. Bereits jetzt zeichnet sich ein Showdown ab und es geht um was! Noch am Abend des zweiten Tages der Titelkämpfe nominiert der Deutsche Leichtathletik-Verband das Team für die Hallen-Europameisterschaft in Wien und nur drei Stabakrobaten können mitfahren.

Am letzten Wochenende, als die Meetings in Karlsruhe und Dortmund auf dem Programm standen, haben Lars Börgeling, Tim Lobinger und Danny Ecker bereits die erste Hürde genommen und die Norm von 5,70 Metern für sich abgehakt. Michael Stolle, der mit zwei Wettkämpfen ohne gültigen Versuch noch den anderen hinterherhinkt, spekuliert unbeeindruckt davon auf eine Teilnahme an der Hallen-EM in Wien: "Ich bin superfit." Nach einer Risswunde, die er sich am Freitag in der Europahalle zuzog, war der Freiluftmeister Richard Spiegelburg in Dortmund nicht am Start. Er zählt aber zweifelsfrei zum Kreis der deutschen Spitzenspringer, über die Tim Lobinger auf die Leistungsdichte bezogen sagt: "Wir sind die stärkste Stabhochsprung-Nation der Welt."

Tim Lobinger will über Sindelfingen nach Wien: "Ich habe noch viel vor"

Tim LobingerDer Neu-Frankfurter legte in Karlsruhe vor und holte sich mit 5,70 Metern den Sieg. Damit bewies er, dass bei ihm der Daumen wieder deutlich nach oben zeigt. "Ich bin mehr als hungrig", gibt er sich motiviert und fügt selbstbewusst hinzu: "Ich will in Wien wieder den Titel angreifen." Tim Lobinger trug maßgeblich zum Popularitätsschub des Stabhochsprungs in Deutschland bei und mit seinen 29 Jahren hat er noch große Pläne. "Ich habe noch viel vor, will meinen verflixten siebten Meistertitel und bis 2012 durchhalten." Er ist für seine Inszenierungen bekannt und wird auch die Fans im Sindelfinger Glaspalast Mitte Februar damit wieder verzücken: "Ich möchte die Zuschauer glücklich machen." Immerhin ist für Lobinger der Stabhochsprung derzeit die attraktivste Disziplin in der Leichtathletik. "Das ist eine Fun- und Extremsportart, mit der man auch mit vierzehn Jahren noch anfangen kann", rührt er mächtig die Werbetrommel.

Das Roulette kommt im Glaspalast in Bewegung

Wie stark die nationale Konkurrenz mittlerweile ist, stellte Tim Lobinger im vergangenen Jahr fest. Er Lars Börgelingsaß zuhause, während Richard Spiegelburg, Danny Ecker und Michael Stolle in Edmonton im WM-Finale standen. Nachdem in Dortmund auch Ecker und Börgeling die 5,70 Meter meisterten, zeichnet sich bereits wieder ein mächtiges Gerangel um die Tickets zur Hallen-EM in Wien, die vom 1. bis 3. März stattfindet, ab. "Es wird wohl auf ein Trial in Sindelfingen hinauslaufen", glaubt U23-Europameister Lars Börgeling, dessen Vereinskollege Danny Ecker, mit 6,00 Metern deutscher Hallenrekordhalter, nach einem Sehnenanriss schon wieder erstaunlich fit ist.

Im Sindelfinger Glaspalast wird das Stabhochsprung-Roulette in Bewegung kommen. "Unter die ersten Drei der Hallen-Meisterschaften und die Norm von 5,70 Meter. Das ist für mich Fakt, um nach Wien zu kommen", überlässt Tim Lobinger nichts dem Zufall. Die deutsche Stabhochsprungriege, die nach Österreich reist, wird sich in Sindelfingen aufstellen und mit etwas Glück danach in der Prater-Stadt die Medaillen abräumen. 

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