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Die Spezial-Meetings rufen...

Wuppertal und Zweibrücken locken am Freitag die Höhenjäger

30.01.02 (fc) Das Springer-Meeting in Wuppertal und das Stabhochsprung-Meeting in Zweibrücken locken am kommenden Freitag namhafte Höhenjäger. Die Deutsche Stabhochsprung-Meisterin Annika Becker führt bei der Veranstaltung in Westdeutschland die Starterliste an, während ihre Konkurrentin Yvonne Buschbaum, die am Sonntag mit glänzenden 4,50 Metern in die Hallensaison startete, in der Zweibrückener Halle ihre Visitenkarte abgibt.

Die Stuttgarterin erwischte in Dortmund einen exzellenten Wettkampf und wurde hinter der russischen Überfliegerin Svetlana Feofanova Zweite. "Für den ersten Hallenauftritt hat es doch schon sehr gut ausgesehen", stellte Buschbaum nach dem Wettkampf zufrieden fest. Am Freitag trifft sie nun in Zweibrücken auf die isländische WM-Sechste Thorey Edda Elisdottir, die ihrem Studium in den USA wieder den Rücken und nach Skandinavien zurückkehrte, und die Lokalmatadorin Nastja Ryshich, der inzwischen wieder die Hallen-EM-Norm von 4,30 Metern zuzutrauen ist. Kristina Molnar (UNG), Francesca Dolcini (ITA), Lucie Palasova, Sarka Mladkova und Michaela Boulova (Tschechien) sind die weiteren Springerinnen. Auch wenn das Männerfeld nicht ganz so hochkarätig besetzt ist, fällt es schwer, eine Prognose zu stellen. Der Kasache Grigori Jegorov, der Anschluss an seine erfolgreichen Tage mit einer Bestleistung von 5,90 Metern sucht, wird es schwer haben, den Niederländer Christian Tamminga, immerhin WM-Sechster, zu bezwingen. Der russische Junioren-Weltmeister Alexej Khanafin könnte sich ebenfalls über beachtliche Höhen schwingen. Die Zweibrückener Farben vertreten die Nachwuchstalente Marvin Osei-Tutu und Tobias Ulrich. Radec Honcl (CZE), Massimo Alevi (ITA) und Giuseppe Gibilisco (ITA) ergänzen das Feld.

Annika Becker jagt in Wuppertal die Hallen-EM-Norm

Auch beim Springer-Meeting in Wuppertal, das parallel stattfindet und von Wolf-Dieter Poschmann moderiert wird, ist der Frauen-Stabhochsprung stark besetzt. Die beiden Aufsteigerinnen des letzten Sommers, Annika Becker und Carolin Hingst, haben gemeldet. Die deutsche Rekordhalterin war mit ihrer Leistung in Dortmund (4,20 m) alles andere als zufrieden. "Ich muss mich jetzt in Wuppertal und Stuttgart steigern, weil ich sehr gerne in Wien mit dabei wäre", gibt sie sich gleich für die nächsten Aufgaben motiviert. Steigerungspotenzial sehen auch Martina Strutz und Christine Adams, die sich bereits über die Hallen-EM-Norm freuen konnten. Bei den nächsten Wettkämpfen werden die Karten vor dem abschließenden Showdown bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Sindelfingen Mitte Februar sicher kräftig durchgemischt. Mit der Britin Janine Whitlock und der Holländerin Monique De Wilt kommen zwei altbekannte ausländische Gäste nach Wuppertal.

Wird Dora Györffy ihrer Favoritenrolle gerecht?

Traditionell stehen dort aber gerade die Hochsprung-Bewerbe im Mittelpunkt. Die deutsche Hallen-Meisterin Elena Herzenberg reist mit ihrer Trainingskollegin Heike Siener an und will wieder über 1,90 Meter springen, nachdem sie sich am vergangenen Samstag in Arnstadt mit 1,87 Metern begnügen musste. Gerade aus dieser Leistungsklasse stellen sich einige Springerinnen vor. Zwei-Meter-Springerin Dora Györffy aus Ungarn muss ihrer Favoritenrolle erst gerecht werden. Mit Kathryn Holinski, die sich manchmal nur schwer mit den Schwingböden anfreundet, Katja Schötz, Sophia Sagonas und Miriam Bielert kommen vier weitere Starterinnen aus Deutschland, die auf die 1,90 Meter schielen werden. Inga Janku (CZE) und die für Bayer Leverkusen startende Slowakin Maria Melova können hier ebenfalls ein mächtiges Wort mitsprechen. Bei den Männern wird Weltmeister Martin Buss nach seinem Muskelfaserriss nur als Zuschauer in der Halle sein. Der Leverkusener Christian Rhoden sucht in diesem Wettkampf ebenso seine Form wie der Niederländer Wilbert Pennings und der Brite Ben Challenger. Noch muss sich aber zeigen, ob nicht der Schweizer Martin Stauffer, Nicola Ciotti aus Italien oder einer der weiteren ausländischen Gäste am Ende auf dem Treppchen ganz oben steht.

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