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Hessische Hallen-Landesmeisterschaften

Stars und Nachwuchs gefielen

Stier, Hödl, Gröb und Helmke dominieren auch Aktivenklasse

Tim Lobinger24.01.02 "Ich bin bei einer Landesmeisterschaft noch nie so stark angefeuert worden wie hier in Stadtallendorf." Tim Lobinger, Neuzugang bei der LG Eintracht Frankfurt, weiß, wie er sich in seiner neuen Wahlheimat Hessen beliebt macht. Und wirklich: Das Publikum in der Herrenwaldhalle spendete dem deutschen Stabhochsprung-Rekordhalter viel Applaus - der Lobinger zu 5,60 Metern anspornte.

Natürlich war dies die hochwertigste Leistung dieser Meisterschaft, die am letzten Wochenende stattfand. Aber auch bei den Frauen setzte eine Stabhochspringerin den Glanzpunkt: Annika Becker (LG Alheimer Rotenburg/Bebra) überquerte 4,20 Meter und gewann außerdem den Weitsprung mit 6,03 Metern, knapp vor Daniela Bruder (LG Seligenstadt / 5,96 Meter).

Sieglinde Weber, Erfolgstrainerin vom TSV Friedberg-Fauerbach, hat auch nach dem Weggang von Junioren-Europameister Christian Duma eine starke Sprinttruppe um sich versammelt - die alle noch der Jugendklasse angehören und in Stadtallendorf auch bei den Aktiven zu Meisterehren kamen: 
Der zweifache Deutsche B-Jugendmeister Till Helmke brachte sich mit seinem 60-Meter-Sieg in ausgezeichneten 6,74 Sekunden in die Favoritenrolle für die Deutschen Jugendhallenmeisterschaften. Sprintmeisterin Katja Stier lief in 7,60 Sekunden die 60 Meter fast zwei Zehntel schneller als im Vorjahr und rangiert damit auf Rang zwei in der aktuellen Deutschen Jugendbestenliste.
Katharina Gröb schien sich nach 56,14 Sekunden über 400 Meter noch nicht einmal voll verausgabt zu haben.

Auch über die 60-Meter-Hürden der Frauen überquerte eine Jugendliche zuerst die Ziellinie: Katja Hödl von der LG Seligenstadt beherrschte in 8,60 Sekunden die Konkurrenz nach Belieben.
In den Männerwettbewerben überzeugten zwei der Jugendklasse entwachsene Athleten: Sebastian Gatzka (LG Alheimer Rotenburg/Bebra) sprintete die 200 Meter trotz der engen Stadtallendorfer Kurven in ansprechenden 21,84 Sekunden, nachdem die Uhren im Vorlauf bei 21,76 Sekunden stehengeblieben waren.
Jan Gleichmann (LG Eintracht Frankfurt) hatte nach einem von Verletzungen geprägten Jahr 2001 mit dem Hessentitel über 60-Meter-Hürden in 8,04 Sekunden einen guten Saisoneinstand.
Gunnar Pfingsten (LG Eintracht Frankfurt) war mit seinen 18,60 Metern im Kugelstoßen noch nicht ganz zufrieden. 

Bei den gleichzeitig ausgetragenen Titelkämpfen der B-Jugend überzeugten die Sprinter: Florian Schwalm, eigentlich auf der Stadionrunde beheimatet, teste erfolgreich seine Schnelligkeit: 7,06 Sekunden auf 60 Meter und 22,95 Sekunden auf 200 Meter sind eine gute Ausgangsbasis für schnelle 400-Meter-Zeiten im Sommer.
Sein weibliches Pendant kam von der LAZ Gießen: Beatrice Marschek siegte in 25,68 Sekunden über die 200 Meter und hatte auch über 60 Meter in 7,81 Sekunden die Nase vorne. Auf der kurzen Distanz wurde sie allerdings von einer A-Schülerin hart gefordert: Franziska Wojciech (LG Seligenstadt) beeindruckte mit 7,85 Sekunden und Rang 2.
Mehrkämpfer Pascal Behrenbruch (LG Eintracht Frankfurt) sammelte gleich drei Hessentitel im Hürdensprint, Stabhochsprung und Kugelstoßen. Vereinskollegin Bianca Schmid war im Hochsprung mit 1,70 Metern unangefochten.

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