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Cross-EM in Thun

Paulo Guerra verteidigt Titel

Sabrina Mockenhaupt optimistisch: "Werde Ding schon schaukeln"

Paulo Guerra06.12.01 (fc) Am kommenden Sonntag werden im Schweizer Thun die europäischen Crosstitel neu vergeben. Dabei vertreten drei Teams den DLV auf dem Armee-Waffenplatz, der mit zwei künstlichen Hügeln und besonderen Schikanen präpariert wurde. Lediglich bei den Frauen ist Sabrina Mockenhaupt ganz alleine auf sich gestellt. Die Veranstaltung findet mit einer Flaggenparade ihren Auftakt, ehe die Junioren im ersten Bewerb auf die Strecke gehen. Am frühen Nachmittag verteidigt der Portugiese Paulo Guerra seinen Titel aus dem Vorjahr.

Der Deutsche Wolfram Müller, der in Malmö bei den Junioren gewann, wird dabei in Thun allerdings fehlen. Es liegt an Jan Förster, Jan-Christian Krauspe, Steffen Preuk, Christian Ritosek, Bastian Rodowski und Christian Seiler, die schwarz-rot-goldenen Nachwuchsfarben hochzuhalten und ein gutes Mannschaftsergebnis abzuliefern. Darum geht es auch bei den Juniorinnen, wo der DLV Johanna Braun, Antje Hoffmann, Claudia Kahl, Michaela Schedler, Katharina Splinter und Kerstin Werner nominierte.

Dagegen muss sich Sabrina Mockenhaupt bei den Frauen alleine der europäischen Konkurrenz stellen. Die junge Läuferin, die bereits ausreichend internationale Cross-Erfahrung gesammelt hat, geht die Aufgabe selbstbewusst an: "Ich werde das Ding schon schaukeln." Trotzdem findet sie es schade, dass die Sabrina Mockenhaupt Frauen-Mannschaft ihren dritten Platz aus dem letzten Jahr nicht verteidigen kann. Vielleicht sorgt sie aber auch selbst für eine positive Überraschung und ein gutes Einzelergebnis. Im vergangenen Jahr hatte sie nach einem zu flotten Beginn dem Anfangstempo Tribut zollen und sich mit dem 17. Platz zufrieden geben müssen. Diesmal möchte sie sich verbessern: "Ich denke, es ist alles möglich, da ich eigentlich gut drauf bin." Mit der Belgierin Anja Smolders, die Mockenhaupt kürzlich bereits bezwingen konnte, der britischen Mannschaft um Kathy Butler, der Vorjahreszweiten Analidia Torre (POR) und Olivera Jevtic (SLO) zeichnet sich in der unberechenbaren Konkurrenz ein erster Favoritenkreis ab. Die heimischen Eidgenossen hoffen, dass Anita Weyermann zu alter Form zurückfindet.

Bei den Männern stellt sich der Portugiese Paulo Guerra der Titelverteidigung. Nachdem der Portugiese in dieser Saison noch nicht wirklich in Tritt kam, könnte der Ukrainer Sergej Lebed erfolgreich Revanche für die Vorjahresniederlage nehmen. Die Briten hoffen auf Karl Keska. Die französische Mannschaft formiert sich um den Fünften des letzten Jahres, Mustapha El Ahmadi. Eine geschlossene Teamleistung zählt auch für die deutschen Männer. Christian Knoblich, Mario Kröckert, Oliver Mintzlaff, Carsten Schütz und Michael Wolf wollen auf internationalem Terrain ihre Qualitäten unter Beweis stellen. Im Vorjahr stand am Ende ein zehnter Platz in der Mannschaftswertung zu Buche. Den gilt es zu verbessern!

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