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Verstärkungen in der Domstadt

Markt Schwaben stößt zur LG Domspitzmilch Regensburg

Markus Tschiers27.11.01 (orv) Mit deutlichen Verstärkungen geht das Leichtathletik-Team der LG Domspitzmilch Regensburg in die neue Saison. Die gravierendste Veränderung bringt der neue Verein in der LG Domspitzmilch, ProAthletics Markt Schwaben, mit sich. Die Münchner Vorstädter, im letzten Jahr mit dem TSV Wasserburg im Verbund, sehen in der Regensburger Leichtathletik-Gemeinschaft eine wesentlich bessere Perspektive, die Regensburger Macher aus dem Stammhaus haben damit endlich deutlich den Fuß in der stark fluktuierenden Münchner Szene. Über zwanzig Neuzugänge sprechen eine deutliche Sprache vom guten Ruf, den derzeit die Domspitzmilch-Leichtathletik in Bayern hat.

Zum Domspitzmilch Zehnkampf-Team bringen die Markt Schwabener den DM-Zehnten Ulf Böhrnsen ein, der immerhin knapp über 7000 Punkte stehen hat. Frisches Blut kommt von der LG München mit dem Bayerischen Jugendmeister von 2000, Andreas Udvari, der neben seinen 7141 Punkten auch noch 11,10 auf 100 Meter mitbringt und somit eine wichtige Verstärkung auch für die Juniorensprintstaffel sein sollte. Mehrkämpfer sind auch Junior Andreas Lindenmaier, Benjamin Kwitter und Josef Weiß, die vor allem von der etablierten Meisterriege lernen wollen.

Heimlich und leise wird die LG Domspitzmilch auch zur Werfer-Hochburg. Garant dafür sollte Markus Tschiers sein, in seinen besten Jahren ein 60-Meter-Diskuswerfer. Er kommt von der LAG Mittleren Isar, soll die Markt Schwabener als Trainer in Schwung bringen und will natürlich so nebenbei auch noch die 2-Kilo-Scheibe möglichst nahe an die 60 Meter werfen. Mitgebracht hat er seinen Bruder Maximilian, erst 17 Jahre alt, im C-Kader des DLV und einer der hoffnungsvollsten deutschen Nachwuchswerfer.

Stefan Wimmer (Markt Schwaben) ist ein hervorragender Weitspringer mit einer Bestleistung von 7,27 Metern, im Stabhochsprung hat er die fünf Meter auch schon geknackt. Auf Grund familiärer und beruflicher Belastungen kann er seiner großen Liebe, dem Zehnkampf, derzeit nicht nachkommen, über 7000 Punkte hat er hier auch schon geschafft. Sein Teamkollege Sebastian Pauker kann mit dem Stab gut umgehen. 4,50 Meter sollten noch nicht sein letztes Wort sein.

Aus Neumarkt kommen die beiden Jugendlichen Johannes Wild (1000 m in 2:44 min) und Franz Leidl, der immerhin 11,38 und 51,06 Sekunden über 100 m und 400 m stehen hat und dem die LG-Trainer eine satten Sprung nach vorne zutrauen. Noch schneller als er war Sebastian Wittmann, der vom LAC Quelle Fürth/München kam. Seine Bestleistungen stehen bei 10,90 und 22,12 (100/200 m). 

Christiane Wildgruber kommt vom Team Wendelstein und wurde im letzten Jahr immerhin mit einer 62er-Zeit Jugend-DM-Achte über 400 m Hürden. 400 m flach läuft die noch B-Jugendliche Stephanie Maschke (vom TSV Kareth-Lappersdorf) die mit ihren 61,16 Sekunden gar nicht mehr weit zur DJM-Norm von genau sechzig Sekunden hat. Teamkollegin Helena Niedermeier, nächstes Jahr erst der W15 angehörend, ist gleich mitgekommen. Sie hat in ihrem ersten Wettkampfjahr bereits gute 2:29,66 über die 800 Meter erzielt. Mittelstrecklerin Barbara Wörner kommt von der LAG Mittleren Isar, studiert seit kurzem in Regensburg und stellt mit ihren 4:46 Minuten über die 1500 Meter eine deutliche Verstärkung fürs Juniorinnenteam dar. Auch die starke Läuferinnen-Truppe der LG Domspitzmilch erhält Zuwachs. Zum einen kommt von der LAG Mittleren Isar Susanne Falkenstein, vielfache Bayerische Meisterin über 800 Meter (PB 2:10) und 1500 Meter (PB 4:26), zum anderen vom TB Weiden Marathonläuferin Andrea Stengel, die sich bereits heuer unter den Fittichen von Coach Kurt Ring auf unter drei Stunden (2:59:50) gesteigert hat.

Auch Michael Hock von der TG Trossingen arbeitet schon seit einem halben Jahr mit dem erfahrenen LG-Trainer zusammen. Der jetzt in München arbeitende 26-jährige Langstreckler verbesserte sich prompt um über vier Minuten auf 2:30:06 Stunden im Marathon und will im nächsten Jahr im Domspitzmilch-Trikot deutlich unter 2:30 Stunden bleiben.

Für die jugendlichen Mittelstreckler der LG Domspitzmilch kommen die Kader-Triathleten vom Sportgymnasium Jena Philipp Schober (beheimatet in Vohenstrauß) und Florian Rothe (in Kipfenberg/Altmühltal zu Hause) gerade recht. Sie sollen das Mannschaftsergebnis bei den Deutschen Crossmeisterschaften im heimischen Uni-Gelände aufbessern.

von Kurt Ring

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