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Victoria-Sportgala

... und wieder Ingo Schultz

Vize-Weltmeister holt sich bei der ARD-Show den Newcomer-Preis

23.11.01 (fc) Im vergangenen Jahr waren es Heike Drechsler und Nils Schumann, diesmal holte sich der Vize-Weltmeister Ingo Schultz bei der ARD-Sportgala "Victoria" einen Preis ab. In Zusammenarbeit mit der Zeitschrift "Max" hatte er bei der Publikumswahl unter anderem Fußballer Gerald Asamoah und Formel-1-Aufsteiger Nick Heidfeld als bester Newcomer in die Knie gezwungen. Unter den vielen Sportlern, die dem prominenten Publikum angehörten, waren auch einige weitere Leichtathleten, die ihren kleinen Auftritt hatten.

Bei der Hotelankunft in München, der Bayrische Rundfunk war Gastgeber der Show, erwartete die ahnungslosen Aktiven eine versteckte Kamera. Da wurde unaufgefordert die Jacke am Mann gesäubert, der Rock der Hotelangestellten fiel, die letzte freie Matratze sollte mit Reiner Calmund geteilt werden und ein sprechendes Terminal stellte neugierige Fragen. Während Hammerwerfer Karsten Kobs bereit gewesen wäre, sich mit dem Bayer-Manager in einem Zimmer zu arrangieren ("Kein Problem, wir sind ja vom gleichen Verein"), mochte sich Grit Breuer mit diesem Gedanken gar nicht anfreunden. "Ich möchte mit Reiner Calmund nicht schlafen", stellte sie nüchtern fest. Der sprachbegabte Computer lüftete anschließend das ein oder andere Geheimnis. Kobs diktierte seinen Spitznamen "Riesenrammler" und Ingo Schultz gestand, dass er verliebt sei.

Nach diesem ungewöhnlichen Empfang gab es ein weiteres Intermezzo für einen Teil der Sportler beim BMW-Fahrertraining. "Es hat sehr viel Spaß gemacht", zog Ingo Schultz ein zufriedenes Fazit, "es ist trotz Regen alles heil geblieben." Der Höhepunkt des Aufenthalts in der bayerischen Landeshauptstadt war aber damit für ihn noch längst nicht erreicht. Bei der Gala selbst wurde der deutsche Vize-Weltmeister über 400 Meter, der zusammen mit seinem Erfolgstrainer Jürgen Krempin auf den Rängen auf die Auszeichnung gewartet hatte, als "Victoria-Newcomer" des Jahres 2001 geehrt und sicherte damit auch in diesem Jahr einen Preis für die deutschen Leichtathleten. "Ich kam aus dem Nichts", ließ Ingo Schultz noch einmal das Jahr Revue passieren und hatte sogleich auch wieder seinen trockenen Humor parat: "Die Zunge kam in Edmonton als Erstes ins Ziel."

Die Victoria-Sportgala stand auch im Zeichen einer guten Sache. Für die Sporthilfe konnten die Gäste im Vorprogramm der Veranstaltung auf Korbjagd gehen. Einer, der dabei die Maximalausbeute von zwei Treffern verwandeln konnte, war Stabhochspringer Tim Lobinger. "Ich durfte ja nur zweimal", bedauerte er vor den Kameras, "aber ich habe das Maximale herausgeholt." Am Ende rundete ein Gesamterlös von über 180.000 Mark die Sendung, die von Waldemar Hartmann und Reinhold Beckmann moderiert wurde, auch für die Deutsche Sporthilfe und den Behindertensportverband ab.

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