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Wettkämpfe

Frauen-Hürdensprint im Umbruch?

Arbeitsgruppe des Weltverbandes beschäftigt sich mit Alternativen

Kirsten Bolm18.11.01 (fc) Eine vom Weltverband IAAF ins Leben gerufene Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, die 100 Meter Hürden der Frauen neu zu definieren. Hintergrund dieser Überlegungen ist, den Bewerb technisch anspruchsvoller und damit für die Sprinterinnen etwas schwieriger zu machen. 

Die Diskussion, die Strecke von 100 auf 110 Meter - wie bei den Männern - und ebenso die Höhe der Hürden von derzeit 84 Zentimetern zu erhöhen, ist nicht neu, nachdem gerade in den letzten Jahren Wettkämpfe wie Stabhochsprung, Hammerwerfen und 3000 Meter Hindernis auch den Frauen eröffnet und damit den Männern angepasst wurden.

Bei einem Meeting am 6. August in Edmonton hat sich die Arbeitsgruppe bereits mit für den Hürdensprint der Frauen denkbaren Alternativen auseinandergesetzt. Man kam darin überein, die Strecke von 100 Metern beizubehalten, allerdings im nächsten Jahr einzelne Testwettkämpfe mit um sieben Zentimeter höheren Hürden (91 Zentimeter) und einem 40 Zentimeter längeren Abstand (also 8,80 Meter) zwischen den Hürden durchzuführen.

Die Erkenntnisse aus diesen Versuchen sollen gesammelt und dann der Frauen-Kommission und dem technischen Komitee des Weltverbandes, die auch die Arbeitsgruppe bilden, vorgelegt werden, ehe das IAAF Council darüber beraten kann. Aber erst, wenn danach Regeländerungen im Frauen-Hürdensprint sinnvoll erscheinen, wird der nächste IAAF-Kongress 2003 darüber beschließen können. Es wird also noch einige Diskussionen und Überlegungen geben, bevor die Wettkampfregeln der 100 Meter Hürden der Frauen - wenn überhaupt - etwas umgeschrieben werden.

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