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München-Marathon

"Ziehe vor jedem den Hut"

Sprinterin Birgit Rockmeier schnupperte in München Marathonluft

Birgit Rockmeier mit Barbara und Angela17.10.01 (fc) Am 14. Oktober kehrten Birgit Rockmeier und Heinrich Wöhrl ihre Zusammenarbeit einmal um. Normalerweise ist es der Flughafenpolizist, der die deutsche Top-Sprinterin als Trainingspartner über verschiedene Distanzen auf der Bahn bis hin zu den Dauerläufen auf ihrem Weg zur EM im nächsten Jahr in heimatlichen Münchner Gefilden unterstützt und ihr so zu schnellen Zeiten auf der Bahn verhilft. Als sich "Heine" beim Medien-Marathon, der auf dem Spiridon-Louis-Ring gleich neben dem Olympiastadion gestartet wurde, zum ersten Mal der Herausforderung von 42,195 Kilometern stellte, stand ihm die Moosburgerin gemeinsam mit seinen beiden Nichten Barbara und Angela am Straßenrand tatkräftig zur Seite.

Am Tag zuvor hatte sich die Gruppe noch zusammengesetzt, um den Fahr- und Verpflegungsplan für den ambitionierten Läufer, der vorher bereits verschiedene Halbmarathon- und Straßenläufe bestritt, auszuarbeiten. Am Deutschen Museum und im Englischen Garten sollten die Übergaben der Verpflegung und der Trinkflaschen stattfinden, Birgit Rockmeier hatte bei deren Zusammensetzung selbst Hand angelegt und für die richtige Mischung gesorgt.

Heinrich Wöhrl bei der Übergabe am Isartor"Das ist natürlich eine zusätzliche Motivation", freute sich der Mann mit der Startnummer 310 eine Viertelstunde, bevor es auf die Strecke ging, über die prominente Unterstützung, die er sich gesichert hatte. Als der Startschuss gefallen war, hielt die Sprinterin vergeblich nach ihrem Marathonschützling Ausschau. Vielmehr staunte sie angesichts der rund 6000 Teilnehmer, die an ihr vorbeieilten und für ein undurchsichtiges Gewusel sorgten, nicht schlecht: "Das ist ein Wahnsinn. Hoffentlich ist im nächsten Jahr hier draußen auch soviel los, wenn die Europameisterschaft auf diesem Gelände stattfindet." Das Maskottchen Eurolympi war jedenfalls schon präsent, um für die EM 2002 die Werbetrommel zu rühren.

Nachdem sich das Getümmel im Startbereich verflüchtigt hatte, ging es zunächst zu Fuß und dann mit U- und S-Bahn zum Isartor. Dort machte Birgit Rockmeier zunächst ihren Puma-Athletenbetreuer Oliver Mintzlaff aus und überraschte ihn mit einer lautstarken Anfeuerung. Wenig später erreichte auch Heinrich Wöhrl den vereinbarten Verpflegungspunkt und die Übergabe des vorbereiteten Fläschchens klappte reibungslos. "Schnitzeljagd Teil eins geschafft", meinte die Kurzstreckenspezialistin erleichtert.

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