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Grand-Prix-Meeting in Nizza Schnelle Hindernisläufe in Nizza "Steeple"-Weltrekord bei den Frauen - Europarekord durch Feofonova
Bereits zu Beginn des Meetings erlebten die Zuschauer einen Weltrekord. Im aufstrebenden 3000-Meter-Hindernislauf der Frauen bestimmte die 26jährige Polin Justyna Bak das Geschehen und pulverisierte die Bestmarke in 9:25,31 Minuten. Die bisherige Rekordhalterin Cristina Iloc-Casandra erstarrte in der Statistenrolle und hatte mit der Entscheidung nichts zu tun. Zu der einzigen Weltjahresbestleistung des Abends kam es im Männerbewerb. Die Kenianer belegten alle Plätze auf dem Treppchen. Wilson Boit Kipketer (8:05,78 min) verwies dabei Bernard Barmasei (8:06,12 min) und Kipkirui Misoi (8:08,90 min) auf die Plätze. Tim Montgomery (USA) gewann die 100 Meter in 10,19 Sekunden. Bei den Frauen gab es dessen Landsfrau Marion Jones zu erleben. Die dreifache Olympiasiegerin kam bei mehr als zwei Meter pro Sekunde Gegenwind über eine Zeit von 11,25 Sekunden nicht hinaus. Im Startblock zeigte sie sich jedoch im Vergleich zu ihrem vorausgegangenen Auftritt in Paris wieder verbessert. Über 200 Meter setzten sich mit Ramon Clay (20,27 sec) und Kelli White (22,62 sec) ebenfalls Athleten aus den Staaten durch. Auf der Stadionrunde behauptete sich die schnelle Mexikanerin Ana Guevara (50,85 sec). Jenny Adams weiter über die Hürden auf der Siegerstraße US-Aufsteigerin Jenny Adams flog in 12,89 Sekunden nur so über die Hürden und bewies damit erneut ihre Klasse. Einen weiteren US-Sieg bei den 110 Meter Hürden der Männer verhinderte der Lette Stanislavs Olijars mit einer guten Zeit von 13,30 Sekunden, nachdem Allen Johnson, Terrrence Trammel und Dawane Wallace nicht so recht in die Gänge kamen. Einen guten Eindruck im Stabhochsprung hinterließ zunächst die Ukrainerin Anzhela Balakhonova. Sie meisterte als erste Springerin die 4,42 Meter, was aber nicht genügte, um die Konkurrenz um Weltrekordhalterin Stacy Dragila abzuschütteln. Europarekordhalterin Monika Pyrek, Svetlana Feofanova, Pavla Hamackova und Mary Sauer mischten neben dem US-Star munter mit. Am Ende war aber Dragila die erwartete Klasse für sich und setzte sich mit 4,67 Meter durch. Feofanova holte sich mit 4,62 Metern den Europarekord von Monika Pyrek zurück. Danny Ecker Zweiter hinter US-Boy Jeff Hartwig
Im Speerwurf der Männer waren mit Peter Blank und Boris Henry ebenfalls zwei DLV-Athleten vertreten. Blank wurde mit 83,83 Metern Zweiter vor Henry, der die 80-Meter-Marke knapp verpasste (79,89 m). Es siegte der Brite Steve Backley mit 84,40 Metern. Die Kenianer holten sich über 3000 Meter den Sieg auf der letzten Runde. Paul Bitok schloss sein starkes Finish in 7:34,74 Minuten ab, nachdem vorher der Franzose Smail Sghir geführt hatte. Die gut besetzten 1000 Meter gehörten William Yiampoy, der in 2:16,53 Minuten auf der Zielgerade noch Noah Ngeny überlief. Ungefährdet kam der Algerier Ali Saidi-Sief, der als eines der wenigen Asse bei der gesamten Veranstaltung bereit war, dem Tempomacher zu folgen, über 1500 Meter zu seinem Sieg in sehr guten 3:31,16 Minuten. Über 1500 Meter entschied sich das Frauenrennen auf den letzten 200 Metern, als die Rumänin Violeta Beclea-Szekely attackierte und Regina Jacobs sowie Natalja Gorelova danach nicht mehr an sich vorbei ließ. Sie erreichte in 4:06,55 Minuten das Ziel. Die Russinnen bestimmten hingegen mit Olga Raspopova (2:34,77 min) die kürzeren 1000 Meter. Nadezhda Ostapchuk (BLR) entschied das Kugelstoßen mit 19,69 Metern für sich. In ihrem letzten Versuch flog die russische Vorzeige-Dreispringerin Tatjana Lebedeva mit Windunterstützung auf 14,83 Meter. Einen weiteren osteuropäischen Sieg gab es durch Olexiy Lukashevych (UKR) im Weitsprung. Er erreichte eine Weite von 8,11 Meter.
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