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Junioren-Weltmeisterschaft in Chile

Drei DLV-Medaillen am Abschlusstag

Sprinterinnen runden Erfolge mit Staffelgold ab

Wolfram Müller22.10.00 (fc) Acht deutsche Medaillen waren für die Junioren-Weltmeisterschaft in Santiago de Chile das Ziel, von zehn wurde geträumt. Am Ende stand zwölfmal Edelmetall zu Buche. Eine stolze Bilanz. Das dritte Gold holten am sechsten und letzten Tag die Sprinterinnen in der 4x100-Meter-Staffel. Silber ging an Wolfram Müller (Bild) über 1500 Meter und die 4x400-Meter-Staffel der Männer.

In 43,91 Sekunden hatte die Sprintstaffel in der Besetzung Christa Kaufmann, Sina Schielke, Kerstin Grötzinger und Katchi Habel die Nase vorn. Der Sieg war insofern keine Überraschung mehr, da das Quartett auch bei ihren Einzelstarts über 100 und 200 Meter durch die Bank überzeugt hatte und gut vorbereitet in Vor- und Endlauf gegangen war. So konnte man die ebenfalls schnellen Jamaikanerinnen (44,05 sec) in Schach halten.

Wolfram Müller hatte über 1500 Meter eine Medaille als Ziel definiert. Der Pirnaer Hoffnungsträger drang tatsächlich in die Phalanx der Afrikaner vor und belegte in 3:39,37 Minuten, was knapp über seiner Bestzeit lag, den zweiten Rang. Schneller war nur Cornelius Chirchir, Bruder des etablierten William Chirchir.

Sebastian Gatzka musste nach der Sprintstaffel auch über 4x400 Meter noch einmal ran. Der Einsatz als Startläufer lohnte sich für den Bebraner. Gemeinsam mit Christian Duma, Steffen Hönig und Bastian Swillims lief die deutsche Formation zu Silber hinter Jamaika. Die Zeit von 3:06,79 Minuten war aller Ehren wert. Man beachte: die Herren liefen beim Europacup in Gateshead in diesem Jahr langsamer als die Junioren in Chile.

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