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Junioren-Weltmeisterschaft in Chile

Olympiasiegerin Skolimowska raus

Deutsche Sprinterinnen schnell - Schwedische Zwillinge überzeugen

Katchi Habel17.10.00 (fc) Bereits die Vormittagswettkämpfe am Eröffnungstag der Junioren-Weltmeisterschaft in Chile brachten die erste dicke Überraschung. Die polnische Hammerwurf-Olympiasiegerin Kamila Skolimowska scheiterte in der Qualifikation an ihren Nerven. Die 17jährige brachte nach zwei ungültigen Würfen im dritten Versuch lediglich 51,84 Meter zustande. Damit ist die große Favoritin gescheitert. Von den zwei deutschen Werferinnen steht Silke Grundmann im Endkampf.

Die schwedischen Zwillinge Susanna und Jenny Kallur stellten über 100 Meter Hürden in den Vorläufen in 13,13 bzw. 13,18 Sekunden die beiden schnellsten Zeiten auf. Die Französin Fanny Gerance, die wie ihre Kollegin Adriana Lamalle mit blauen Haaren als Glücksbringer antrat, lief in 13,27 Sekunden die drittschnellste Zeit. Nadine Hentschke (D) erreichte in 13,62 Sekunden die nächste Runde, während Corinna Rehwagen ausschied.

Der erst 16jährige Darrel Brown (TRI) legte die 100 Meter in 10,60 Sekunden zurück und gewann damit seinen Vorlauf. Sein Landsmann Marc Burns benötigte 10,49 Sekunden. Schnellster Sprinter war Mark Lewis-Francis (GBR) in windunterstützten 10,25 Sekunden. Der Deutsche Jan Mörsch wurde in neuer persönlicher Bestzeit von 10,66 Sekunden Dritter seines Laufs. Mit Fana Ashby kam eine schnelle Sprinterin ebenfalls aus Trinidad & Tobago. Wie die Deutsche Katchi Habel lief sie 11,53 Sekunden. Habel war in ihrer neuen persönlichen Bestzeit damit im Vorlauf schneller als die jamaikanische Hoffnung Veronica Campbell (11,54 sec). Gut aus der Affäre zog sich auch Christa Kaufmann (D) in 11,65 Sekunden. Schwer taten sich die deutschen 400-Meter-Läuferinnen. Maren Schulze schied in 55,49 Sekunden aus. Eileen Müller kam in 54,72 Sekunden über die Zeitschnellsten-Regelung weiter. Bastian Swillims konnte hingegen als Vorlauf-Zweiter in 47,06 Sekunden ebenso zufrieden sein wie 800-Meter-Läuferin Kerstin Werner (2:07,82 min).

Die beiden Neubrandenburger Weitspringerinnen Korinna Fink und Kristin Baarck scheiterten mit 5,91 bzw. 5,78 Meter an der Qualifikation. Übrigens hat der DLV mit 66 Teilnehmern das größte Team in Santiago am Start.

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